Blick auf millionenalte Fossilien in der Grube Messel
Odenwaldklub Groß-Gerau auf den Spuren der Tropen
Eine Reise in die Vergangenheit der gut verborgenen Fossilien im Ölschiefer machten 20 Wanderfreunde bei der Führung im Unesco Weltnaturerbe Grube Messel mit Frau Dr. Annegret Brunner. Sie erklärt die Entstehung des Maarsees durch einen unterirdischen Vulkanausbruch bis zur heutigen Ausgrabetechnik und die Konservierung der millionenalten Insekten, Tiere und Blattfossilien. Sogar angreifen durften die OWK’ler einige Fossilien. An einigen Grabungs-feldern vorbei ging es bis zum Grund des ehemaligen Sees. Dort begeisterte sie ein artesischer Brunnen, der aus 400 Meter „gesundes Wasser“ fördern kann. Tropisch war vor Millionen von Jahren die Natur und Tierwelt und dank der gut erhaltenen Fossilien konnten die OWK’ler auf ihrem Weg durch den „Dschungel“ allerhand erfahren zum berühmten Urpferdchen, dem Äffchen Ida und sonstigen interessanten Funden.Nach einer gemütlichen Pause gab es im Museum noch allerhand zur Entstehung der Grube Messel zu sehen und auch zu erleben. Dabei wurden auch bei einer real wirkenden Rückreise von 47 Millionen Jahren die unterschiedlichsten Gesteinsarten anschaulich erklärt.Ein interessanter Tag ging zu Ende und ein Dank gilt dem OWK-Naturschutzwart Thomas Arnold für die Organisation der 5 km langen Entdeckungswanderung.
Odenwaldklub Groß-Gerauer auf zertifiziertem Wanderweg
Wanderung an der Traumschleife Mittelrhein
„Traumhaft“ hörte man öfters die OWK-Wandersleut auf dem Wanderweg am Mittelrhein sagen. Abwechslungsreich waren die Wege und Pfade, die es zu bewältigen galt. Am Aussichtsturm „Spitzer Stein“ in Urbar begann die Tour. Herrlich schlängelte sich der Waldpfad abwärts. Unterwegs gab es viele Blickfange, ob die handgemachten Metall-Trolle am Wegesrand, die Steinblöcke, das Günderode-haus aus dem Film „Heimat“ oder auch die Eiserne Frau. Besondere Aussichten auf die Felswand, die Loreley genannt, waren auf verschiedenen Plattformen zu genießen, bevor der große Abstieg begann. Dazwischen zeigte sich immer wieder der Rhein, dem man das fehlende Wasser sehr deutlich ansehen konnte. Vor dem Ziel musste noch ein querliegender Baum überwunden werden, bei dem gegenseitige Hilfe keine Frage war. Im Panorama - Lokal Loreley bei St. Goar konnte dann der Hunger nach einer gelungenen Wanderung wohlverdient gestillt werden.Gruppe 2 hatte einen kürzeren Weg gewählt und ist nach Oberwesel abgestiegen, um mit dem Bus zum Lokal zu fahren, wo sie sich mit der Gruppe 1 traf. Wanderwartin Beate Bollbach bedankte sich für die gelungene Traumschleifen - Wanderung mit 8 bzw. 10 km bei der Wanderleitung Rosi und Kurt Foos sowie Benno Ulfik und Uschi Stephan.