Wandern und Kräppelessen, darauf freuten sich die 40 Teilnehmer, die sich bei den Holzschweinen in Nauheim zu ihrer närrischen Wanderung im neuen Jahr trafen.Nach einer launigen Begrüßung durch die Organisatoren Wolfgang Schmall und Ina Kohrs boten sie den bunt Kostümierten einen „Start-Trunk“ an, um dann über die Autobahnbrücke das OWK-Klubhaus zu erreichen. Dort verweilten einige, während der Rest der Narrenschar zur Mönchs-bruchhütte wanderte. Unterwegs wurden kleinere Vorträge von Heinz Pitzer und Rosel Wolk zum Besten gegeben. Vorsitzender und Wanderführer Wolfgang Schmall führte die OWK’ler zurück zum OWK-Klubhaus, wo die fleißigen Helfer die Wandersleut zur fröhlichen Einkehr mit Kräppel, Kaffee und Glühwein erwarteten. Auch ein närrischer Vortrag durfte nicht fehlen. Dieser kam von Ralf Uhlemann, der die Lacher auf seiner Seite hatte, als er über seine Erfahrungen mit dem „Bund“ berichtete.Die Fastnachter waren sich einig, dass die Kräppelwanderung, bei der 6 km erlaufen wurden, eine gelungene Veran-staltung in geselliger Runde war.
Odenwaldklub Groß-Gerau im Botanischen Garten in Darmstadt
Besuch beim Eisenholzbaum und allerlei wundersamen Pflanzen
Ob die Bahn fährt–oder wird noch gebaut? Die OWK’ler hatten Glück und konnten ihre Wandertour in Darmstadt angehen. Mit Glockengeläut wurden die Wanderfreunde am Marktplatz in Darmstadt begrüßt. Der steilste Anstieg an diesem Tag war das Erklimmen der Rolltreppe. Sie fuhr wieder mal nicht. Am Hinkelsturm konnte Heinz Pitzer alle willkommen heißen. Am Woog angekommen, konnten sie einen Blick auf den Hochzeitsturm werfen. Nach einer Pause mit leckeren Plätzchen, Cockies und Flüssigem wanderte die Gruppezum Botanischen Garten. Hier wurden sie von Frau Dr. Reifenrath und Frau Walz zu einer Führung empfangen. Begeistert zeigten sich die Besucher über die Artenvielfalt der Pflanzen und Bäume. Die Erläuterungen, über welche Fähigkeiten zur Fortpflanzung, Abwehr von „Feinden“ und sonstigen Eigenarten Pflanzen haben, stießen auf großes Interesse. Erstaunt waren sie auch über die Bäume, wie die „Knickwüchsige Monstrosität“ oder der „Eisenholzbaum“ mit seinen interessanten Verwachsungen.Nach der Führung durch den „Park“ mit kleinen Teichen, idyllischem Bachlauf und Alpinum wanderten die OWK’ler über die Lichtwiese und auf schmalen Waldpfaden zum Böllenfalltor. Die Straßenbahn brachte sie rasch zum Abschlusslokal „Sitte“, zu dem die Wandergruppe nach der Tour ordentlich Hunger mitbrachte, der flott vom Personal gestillt werden konnte. Nach kurzer Straßenbahnfahrt war der Hauptbahnhof erreicht und der Zug brachte die Wanderfreunde wohlbe-halten in die Heimat zurück. Ein schöner Tag ging für die 50 Wanderer nach 10 km unter der Leitung von Heinz Pitzer und Rosel Wolk zu Ende.
29.03.2026Sonntag
Groß-Gerauer OWK-Ostereiersuche erfolgreich
Kinder finden alle Verstecke
Mit eifriger Miene malten die Kinder in Teamarbeit ein riesiges Osterei auf dem Feldweg bunt an. Viele Spiele sollten auf dem Weg von der Keller-Ranch in Weiterstadt bis zur Mittagspause noch folgen. Bei jeder neuen „Aufgabe“ hatte die Wanderleitung Luise und Steffen Pitzer die volle Aufmerksamkeit der Wanderjugend. Auf einer recht bergigen Landschaft hatte der OWK-Osterhase, der dieses Mal schon an Palmsonntag erschienen war, allerhand Geschenke für die Kleinen ver-steckt. Aber schon nach kurzer Zeit war alles gefunden und im Lokal Aulenberg konnte der große Hunger gestillt werden. Nach der Stärkung hieß es nochmals, auf die Suche zu gehen. Denn der Osterhase hatte noch einiges zum Naschen und Spielen gut versteckt.Nach 5 km hatten die Wandersleut‘ den Rundweg beendet. Ein Besuch der Keller-Ranch mit den vielen interessanten Tieren ließ sich die Jugend mit ihren Eltern zum Abschluss nicht entgehenBei der rundum gelungenen von Luise und Steffen Pitzer organisierten Familien-Ostereiersuche wurde die kinderfreund-liche Strecke von 18 OWK’lern und Gästen erwandert.
19.04.2026Sonntag
Groß-Gerauer OWK-Familienwanderung
Wenn der Wald zum kurzweiligen Klassenzimmer wird
Eine Familienwanderung im heimischen Forst wurde am Wochenende zu einer spannenden Entdeckungsreise.Gut gelaunt machte sich die Gruppe aus Eltern und Kindern auf den Weg zu einem kleinen Abenteuer, begleitet vom erfahrenen Wanderleiter Dietmar Autz. Nicht jeder weiß, was die Rettungspunkte im Wald bedeuten. Diese unscheinbaren Schilder mit Zahlen und Buchstaben können im Notfall Leben retten, denn sie nennen den jeweiligen Standort.Vom dunklen Wurzelbereich über die Krautschicht bis hin zu Sträuchern und den hohen Baumkronen erklärte Autz an-schaulich, wie jede Ebene in den „Stockwerken“ ihre eigenen Bewohner hat.Im Zentrum der Wanderung stand jedoch der Baum selbst – als Lebensspender. Er produziert Sauerstoff, spendet Schatten, speichert Wasser und bietet für viele Lebewesen Nahrung und Lebensraum. Auch das Totholz entpuppt sich als Schatzkammer der Natur. Durch Käfer, Pilze und Mikroorganismen zersetzt sich das Holz und wird dadurch in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt. So war allen am Ende der Wanderung klar: Der Wald ist nicht nur ein Ort der Erholung. Zum Abschluss kamen die Familien ins OWK-Klubhaus, wo sich die Schatztruhe für die Kinder öffnete und sie für ihren Eifer beim Lernen im vielfältigen Wald-Klassenzimmer belohnt wurden.